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Schon vor 8 Jahren habe ich in meinem Kinderhaus und im Tanztheater immer wieder, wenn sich die Gelegenheit bot, die rote Nase aufgesetzt.

Anfangs noch recht schüchtern, nur schnelle und kleine Szenen gespielt vor Kindern und später dann vor Erwachsenen. Die anfängliche Schüchternheit hat sich aber rasch in spontane Improvisation gewandelt und ist einfach nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.

Ganz in meinem Element bin ich als Begegnungs-Clown bei Hochzeiten, wenn die Gäste ankommen, bei Vernissagen, bevor die Rede oder die Musik erklingt, bei Theatervorführungen, bevor alle Leute da sind.

Bei meinen Puppenspielvorführungen verkaufe ich als Clown die Biletts, um mit den kleinen und grossen Gästen in der ersten halben Stunde persönlich in Kontakt zu kommen.

Sehr grosse Freude bereitet mir der Begegnungs-Clown im Spital, Altersheim und Schulhäusern. Da erwacht in mir eine Spielfreude, die ich immer wieder gerne "tanzen" lasse.

In den unterschiedlichsten Situationen improvisiere ich dort liebend gerne spontan. Einfach im Spitalgang, wenn eine Putzfrau oder ein Arzt vorbeigeht, ein Bett mit einem Patienten vorbeigefahren wird. Oder ich stecke die rote Nase einfach in die Küche oder überrasche Patienten im Zimmer - so erfrischend kann der Spitalalltag werden.

Aus den verschiedensten Möglichkeiten Spontanes zu improvisieren, in Alltagssituationen humorvoll zu reagieren, den Leuten ein Lachen hervorzaubern, Patienten vielleicht für kurze Zeit die Schmerzen vergessen zu lassen, dies sind beglückende Momente der Clownrina.